Geschichte

2A i - History GEBRUDER

Alles begann an einem Samstagmorgen. Der Kalender zeigte den 1. Juli 1871 an, und für viele von uns war es ein Tag wie jeder andere.

Es war gerade kurz nach 9 Uhr an diesem typischen deutschen Sommermorgen, als Julius und Albert Perzina, Söhne von Anton Perzina, einem sächsischen Klavierbauer, zusammen mit einer Handvoll fähiger Handwerker voller Stolz zum Fernsprecher Nr.189 in Schwerin, Norddeutschland, schritten und ihren Namen auf den maroden Giebel einer alten Klavierfabrik malten – und damit den Grundstein für ihre eigene Klavierproduktion legten.

Die Zeremonie war kurz und schlicht, aber dennoch emotional. Unter dem frisch gestrichenen Schild mit der Aufschrift „Gebrüder Perzina Hof-Pianoforte-Fabrikanten“ stehend, sprachen Albert und Julius zu ihren zwölf Mitarbeitern und stellten dabei die einzige Regel auf, die für ihre Arbeit gelten sollte: „Ein Klavier mit herausragendem Klang, wunderhübschem Design und der Fähigkeit, Menschen über Generationen mit Freude zu erfüllen, zu bauen; und das alles zu einem erschwinglichen Preis.“

Wenige Augenblicke später öffneten sich für die zwei motivierten Brüder und ihre zwölf exzellent ausgebildeten Handwerker die Türen dieser alten Werkstatt zum allerersten Mal. Die kleine Stadt Schwerin mit ihren seinerzeit nur 40,000 Einwohnern sollte dank der Arbeit der Perzinas schon bald internationale Bekanntheit erlangen.

2A ii - History SCHWERIN

Schwerin wurde vom Haus Mecklenburg regiert, einer norddeutschen Dynastie mit westslawischen Wurzeln, die bis zum Fall der Monarchien in Deutschland im Jahr 1918 regierte. Die Ära Mecklenburg begann mit der Machtergreifung von Niklot im Jahr 1129, die Regentschaft dauerte fast acht Jahrhunderte an. Sie gehörten zu den am längsten regierenden Familien Europas, ihre Herrschaft erstreckte sich sogar auf die Niederlande, von der Abdankung von Königin Wilhelmina, Herzogin von Mecklenburg, im Jahr 1948, bis zur Abdankung von Königin Juliana, Herzogin von Mecklenburg, im Jahr 1980.

Im Juni 1692, als Christian Louis im Exil starb, brach, da er keine Söhne hatte, zwischen seinem Bruder Adolphus Frederick II. und seinem Neffen Frederick William ein Streit über die Nachfolge hinsichtlich seines Herzogtums aus. Im Jahre 1701 wurde mit Unterstützung von Seiten des Imperialstaates des Niedersächsischen Reichskreises der Hamburger Vergleich (1701) unterzeichnet und die endgültige Trennung des Landes vollzogen. Das  Herzogtum Mecklenburg-Schwerin wurde an Frederick William und das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz, grob gesagt, ein Erholungsort der mittelalterlichen Stargard-Lordschaft, an Adolphus Frederick II. übergeben.

 

Mecklenburg-Schwerin entstand inmitten einer Reihe von verfassungsbezogenen Kämpfen zwischen dem Herzog und Adligen. In den Folgejahren zog das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin in den Krieg (mit Russland gegen Schweden), stand dieses unter anderer Verwaltung (Christian Ludwig II) und erlebte das Herzogtum verfassungsbezogene Änderungen (1755) sowie eine Besetzung (durch das Königreich Preußen). Dies waren turbulente Jahre, und es überrascht nicht, dass das Motto auf dem Wappen von Schwerin „Per aspera ad astra“ oder „Durch das Rauhe zu den Sternen“ lautet!

Mit dem Wiener Kongress im Jahre 1815 erhielt Frederick Franz der I. von Mecklenburg-Schwerin den Titel des Großherzogs; aus diesem Grund wurde Schwerin zum Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Im Jahre 1871, als Julius und Albert Perzina ihr Unternehmen gründeten, wurde Schwerin von Frederick Franz II. regiert, der am 7. März 1842 im Alter von 19 Jahren die Nachfolge seines Vaters Paul Frederick antrat.

Das Haus Mecklenburg-Schwerin starb in männlicher Linie am 31. Juli 2001 mit dem Tod des Erbgroßherzogs Frederick Franz von Mecklenburg-Schwerin, dem ältesten Sohn und Erben des letzten regierenden Großherzogs Frederick Franz IV., der den Thron im Jahre 1897 im Alter von 15  Jahren bestiegen hatte und gezwungen gewesen war, auf diesen im Jahre 1918 im Zuge des Falles aller deutschen Monarchien nach dem Ersten Weltkrieg zu verzichten, aus.

Perzina - History - Coat of Arms

Ein Wappen ist ein einzigartiges heraldisches Design auf einem Schild oder Wappenrock. Auf dem Schild ist es meistens das zentrale Element der vollständigen heraldischen Errungenschaft, bestehend aus Schild, Anhängern, Kranz und Motto.

Das Wappen Schwerins zeigt einen Bullen (Ochsen) auf der linken Seite und einen Drachen auf der rechten Seite ein gekröntes Wappenschild unterstützend. Das Schild selbst enthält weitere Symbole (Kreuz und Schein) sowie einen Bullen, einen Bullenkopf, einen Drachen und einen freien Arm. Ferner trägt es das Motto “per aspera ad astra”.

Der Bulle (Ochse) ist ein Symbol für Tapferkeit und Großherzigkeit. Er repräsentiert Mut und Großzügigkeit; die Hörner stehen für die Stärke und die Kraft. Das Kalb ist eine alte heraldische Tradition mit den Eigenschaften Geduld und Demut.

Der Drache (Greif) ist die mutigste aller Kreaturen; ideale Kombination aus Schnelligkeit, Stärke und Intelligenz. Historisch symbolisierte der Greif Tapferkeit, Wachsamkeit und Todesmut. Er steht für ewigen Wandel!

Das Kreuz repräsentiert Ehre und Segen.

Der Schein repräsentiert einen zwecks Versendung gefalteten Brief; ein Hinweis auf eine Person, deren Worte und Taten als vertrauenswürdig gelten.

Der freie Arm repräsentiert eine fleißige Person; eine, die an harte Arbeit glaubt und selbst hart arbeitet.

Die Krone ist ein Symbol für Sieg, Souveränität und Imperium. Sie ist ein sichtbares Zeichen für Erfolg; das ultimative Level von Rang und Macht; eine große Ehre!

Schließlich unterstützt das Motto (per astera ad astra) alle oben genannten Elemente, da es sich übersetzen lässt mit „Durch das Rauhe zu den Sternen“! Eine simple und doch bedeutende Botschaft, die man auch heute noch in Insignien, Literatur, Musik, Kinematographie und vielem mehr findet, darunter auch die Gedenkplakette auf der Abschussrampe von Cape Canaveral zum Gedenken an den Verlust der Apollo I-Crew im Jahre 1967.

Julius und Albert Perzina erkannten in diesem Wappen alle Eigenschaften, auf denen sie selbst ihr Unternehmen aufbauen wollten: Mut, Großzügigkeit, Stärke, Intelligenz, Ehre, Vertrauen, Fleiß, Erfolg! Es war einfach die logische Konsequenz, dass sich Perzina mit diesem außergewöhnlichen und so bedeutsamen Design identifizierte; einem Emblem, das die Klaviere von Perzina seit Gründung im Jahr 1871 schmückt. 

2A iv - History EARLY YEARS

Sowohl Julius als auch Albert waren gut ausgebildete Klavierbauer. Schließlich waren Sie die Söhne eines sächsischen Klavierbauers und wollten – in dieser Eigenschaft – die Familientradition fortführen. Da sie jedoch die Besten der Besten werden wollten, arbeiteten sie zunächst für unterschiedliche Klavierbauer, bevor sie sich selbstständig machten. Sie wurden grundlegend in allen Fähigkeiten geschult, die notwendig sind, um das perfekte Instrument zu bauen, und lernten die Methoden und Techniken, die ihre Wurzeln in den im Laufe der vergangenen  Jahrhunderte entwickelten Traditionen hatten. In diesen Lehrjahren arbeiteten sie für zahlreiche unterschiedliche Klavierbauer, darunter in der Fabrik des berühmten Carl Bechstein.

Als Endzwanziger, voller Selbstvertrauen und Wissen, das sie auf ihren Reisen gesammelt hatten, fühlten sich Julius und Albert bereit, das, was sie gelernt hatten, beim Bau eines eigenen Instruments umzusetzen. Zusammen mit ihrer Crew aus 12 Mitgliedern arbeiteten die Perzina-Brüder strikt im Einklang mit traditionellen Methoden, von veredeltem Holz bis hin zum gusseisernen Rahmen. Im ersten Geschäftsjahr wurden 20 Klaviere produziert, jedes von ihnen zierte der Name „Gebr.Perzina“ – ein Gütesiegel für handgefertigte Meisterwerke!

Während das Perzina-Team fleißig Klaviere herstellte, zettelte Otto von Bismarck, ein konservativer preußischer Staatsmann, eine Serie aus kurzen entscheidenden Kriegen an, die die Vereinigung der meisten deutschsprachigen Staaten (außer Österreich) zu einem mächtigen deutschen Reich unter preußischer Führung zur Folge hatten. Als diese Mission 1871 abgeschlossen war, wurde Bismarck der erste Kanzler. Er setzte geschickt die Diplomatie des Mächtegleichgewichts ein, um Deutschlands neue Rolle nicht zu gefährden. Die langersehne Einheit war ein enormer Impuls für die Wirtschaft des Landes. In den Folgejahren wurde der Grundstein für das gelegt, was später als das deutsche „Wirtschaftswunder“ bekannt wurde. Jedoch war es nicht für alle Unternehmen eine einfache Zeit, und die meisten der über 500 Klavierfabriken, die es zu dieser Zeit in ganz Deutschland – überwiegend in Norddeutschland – gab, verschwanden nach und nach. Perzina hingegen überlebte nicht nur, sondern florierte geradezu.

Die Perzina-Klaviere fanden reißenden Absatz, und ein Kompliment von Pianisten und Komponisten jagte das nächste. Ausstellungen hatten Auszeichnungen, Diplome und Zubehörteile zur Folge und trugen zur weiteren Anerkennung der Marke bei, die zum Synonym von Qualität wurde. 1883 bezeichnete Seine Hoheit Großherzog von Mecklenburg-Schwerin  Perzina als „Klavier-Hoflieferant“, und schon bald sollten weitere Hoflieferungen folgen, darunter für Königin Wilhelmina der Niederlande, den König von Portugal und den Herzog von Anhalt.

Im Jahre 1897 übernahm Daniel Huss, Julius Perzinas Schwiegersohn, das Zepter im Unternehmen und förderte dessen weitere Expansion. Was wenige Jahre zuvor mit einer Jahresproduktion von zwanzig Stück begonnen hatte, entwickelte sich zu einem riesigen Betrieb mit einer Jahresproduktion von eintausend Stück. Perzina-Klaviere wurden bereits nach Europa und darüber hinaus exportiert: Amsterdam, Antwerpen, Berlin, Buenos Aires, Caracas, Konstantinopel, Kapstadt, London, Madrid, Paris, Wien und zahlreiche weitere kulturell äußerst bedeutende Städte.

Der Leiter der Königlichen Niederländischen Oper schrieb 1900 über Perzina: ‘’Die Perzina-Klaviere unterscheiden sich von anderen Klavieren durch ihren bemerkenswert schönen Ton und Klang. Es ist eine wahre Freude, auf Ihnen zu spielen. Sie bestechen durch eine akkurate und solide Konstruktion. Noch dazu sind diese Instrumente viel günstiger als andere erstklassige Klaviere. Ich kann das Perzina-Klavier also mit voller Überzeugung wärmstens empfehlen”.

Ab 1901 enthielt der Briefkopf des Unternehmens voller Stolz den Hinweis, dass Perzina die größte Klavier-Fabrik in Norddeutschland sei. Am 26. Juli 1904 zerstörte ein verheerendes Feuer die meisten Produktionsanlagen von Perzina, und die kommenden drei Jahre standen im Zeichen des Wiederaufbaus des Unternehmens, der Neukonstruktion der Fabrik und der Eröffnung seines neuen Standorts in der Wismarsche Str.

Daniel Huss blieb für die „Gebrüder Perzina Hof-Pianoforte-Fabrikanten“ verantwortlich – bis 1917, als am 23. August der berühmte Pilot Anthony Fokker (Spitzname: „Der Fliegende Holländer“) das Unternehmen übernahm. Er übernahm von Huss einen riesigen Betrieb, neue Standorte und 400 Arbeitnehmer!

2A v - History TROUBLE

Nach Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 verpachtete Anthony Fokker die Fabrik an den Produzenten Otto Libeau. Ab April 1920 begann Perzina neben seinen Klavieren mit der Produktion von Möbeln. Es folgten weitere Änderungen in einer Zeit, die später als „das frühe Mittelalter“ von Perzina bekannt wurde.

In den 1930er Jahren schloss sich der Schweriner Klavierbauer Wilhelm Meyer mit Otto Libeau zusammen, um die Klavierproduktion unter dem neuen Namen des Unternehmens „Gebr.Perzina GmbH“ fortzusetzen. Libeau verließ das Unternehmen Mitte der 30er Jahre, und Meyer führte das Unternehmen in den Folgejahren.

Das Perzina-Haus; die wunderhübsche Konzerthalle in der Wismarsche Str. 153, wurde aufgegeben, und heute beherbergt dieses historische Gebäude die Schweriner Bibliothek.

In den späten 1950er Jahren wurde das Unternehmen von dem Berliner Klavierbauer Friedrich Geil übernommen, der die Produktionsanlagen in neuere und größere Räumlichkeiten in der Nähe von Lenzen, etwa 70 km entfernt von der Gründungsstadt Schwerin, verlegte.

2A vi - History GOLDEN YEARS

Das Haus Mecklenburg unterhielt enge Verbindungen zu den Niederlanden; das beste Beispiel hierfür ist vielleicht die Hochzeit von Königin Wilhelmina der Niederlande mit Großherzog Heinrich von Mecklenburg-Schwerin im Jahr 1901 in Den Haag.

Perzina-Klaviere wurden von zahlreichen Königshäusern gelobt, unter ihnen das Königshaus der Niederlande.

Daher war es unvermeidlich, dass die Wiederauferstehung der „Gebrüder Perzina Hof-Pianoforte-Fabrikanten“ und die Wiederbelebung der Instrumente von einem weiteren Niederländer initiiert wurden. Nach den großen politischen und geographischen Veränderungen im Europa der späten 1980er Jahren kaufte Klavierunternehmer Ronald Gerdinus Bol aus der niederländischen Hauptstadt Amsterdam im Jahr 1993 alle Anteile an der 122 Jahre alten Firma. Erstmals nach mehreren Jahrzehnten erschien die Zukunft von „Gebr.Perzina“-Klavieren wieder rosig. Der unermüdliche neue Eigentümer des Unternehmens war fest entschlossen, den verlorenen Glanz der Vergangenheit wieder zum Leben zu erwecken.

Ronald G. Bols Engagement für die Firma zusammen mit seinem profunden Wissen auf dem Gebiet des weltweiten Klaviermarktes waren vermutlich die größten Trümpfe nach der Übernahme. Bol scheute weder Kosten noch Mühen, um dazu beizutragen, dass Perzina internationale Anerkennung erfuhr – so wie damals. Die Modelle wurden neu gestaltet, die Produktion wurde verbessert, und die internationale Szene nahm von Anfang an die Veränderungen wahr. Professionelle Klavierspieler und Liebhaber, Musikschulen, Fernseh- und Aufnahmestudios, Bühnen und Luxushotels aus der ganzen Welt entschieden sich für „Gebr.Perzina“, da die neuen Klaviere all das repräsentierten, was Julius und Albert Perzina für ihre Klaviere wollten, nämlich einen herausragenden Klang, ein wunderhübsches Design und die Fähigkeit, Menschen über die nächsten Generationen mit Freude zu erfüllen, und das alles zu einem erschwinglichen Preis!

Ronald G. Bol entschied sich für eine Neuordnung der Firma auf Basis der Grundsätze und Werte der Perzina-Brüder – ein Auge gerichtet auf die lange Tradition des Unternehmens und das andere gerichtet auf Innovation und Technologie sowie – erneuten – internationalen Erfolg. Die Perzina-Brüder waren zu zweit. Auch diesen Aspekt wollte er berücksichtigen. Er suchte nach seiner anderen Hälfte und fand sie in Sun Qiang. Europa traf sich mit China. Das Ergebnis: Zwei großartige Kulturen, zwei stolze Menschen, zwei bedeutende Zivilisationen wurden im Namen „Gebrüder Perzina“ vereint.

Die modernen Perzina-Brüder, nämlich Bol und Sun, machten dort weiter, wo Julius und Albert aufgehört hatten. Der Produktionsprozess wurde grundlegend modernisiert, das Unternehmen vollständig neu strukturiert, und heute werden die Perzina-Klaviere in Yantai hergestellt – unter einem Namen, der bereits über 140 Jahre alt ist, und mit einer Geschichte, die wir der Welt voller Stolz erzählen möchten.

Heute werden die Klaviere immer noch ziemlich genau so hergestellt wie damals im Jahre 1871. Vollständig handgefertigt, mit allergrößter Aufmerksamkeit für die kleinsten Details, aus den besten verfügbaren Materialien. Saiten, Hämmer, Komponenten der Saitenlage, Stimmblöcke und Stimmnägel aus Deutschland, Fichten aus Österreich, Polyester aus der Schweiz, Holz aus Australien, Furniere aus Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten – sie alle tragen zur einzigartigen Qualität der Perzina-Klaviere bei.

Obwohl das Unternehmen auf die Herstellung eines großen Konzertflügels (9ft / 2,75m Länge) verzichtet und sich stattdessen auf 4 kleinere Größen konzentriert (das größte Modell ist 1,88m lang), haben die Perzina-Flügel dank ihrer soliden Konstruktion, ihrer exzellenten Leistungsfähigkeit und ihres warmen Tons ihren Weg auf die internationalen Konzertbühnen gefunden. Ein solches Beispiel ist das noch nie da gewesene „Konzert für 10 Klaviere und Orchester“, veranstaltet in Zypern von der Avantgarde Cultural Foundation. Bei diesem Ereignis spielten zehn Klaviersolisten zusammen mit dem Sinfonieorchester Zyperns ausschließlich auf Perzina-Flügeln. Das Konzert war Teil des „Kypria 2005 International Festivals“ und setzte Savvas Savvas Werk „Medieval Cyprus“ in Szene.

Perzina - History - Today Tomorrow

Europa ist das Land der vielen Sprachen und Kulturen. Mit seinen multilingualen und multikulturellen Eigenschaften ist der Kontinent seit seiner Entstehung der Geburtsort der westlichen Kultur. Europa verdankt seinen Namen einer Geschichte aus dem alten Griechenland und bedeutet „weitsichtig“, was offensichtlich indizieren soll, dass seine Einwohner aufgeschlossen sind.

Nun…, zwei von ihnen waren sicherlich….

Julius und Albert Perzina, die hart arbeiteten, Risiken eingingen, aufgeschlossen waren und die Welt mit einem Instrument bereicherten, das ihren Namen trug.

Heutzutage bleibt sich das Perzina-Team – bestehend aus Handwerkern, die auf den Klavierbau spezialisiert sind, und dem allseits engagierten Management – im Hinblick auf die Methoden und Grundsätze der Gründungsbrüder treu. Das Perzina-Wappen erinnert an die Werte des Unternehmens. Die Großherzigkeit des Ochsen und die Stärke des Greifes, der Fleiß des Armes – all das deutet auf den Geburtsort der Marke im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin hin. Wir vergessen allerdings nicht, dass „per aspera ad astra“ und das Streben nach Verbesserung allgegenwärtig sind.